KinderBildungsZentrum

KBZ

Schuljahr 2017/2018

Das neugewählt Kinderparlament 2017/2018 startet mit einigen Themen, die noch aus dem alten Schuljahr stammen und die das neue Gremium von seinen Vorgängern übernimmt.

Mitglieder im amtierenden Kinderparlament:

Kath. Kita St. Aldegundis Lina und Luisa

Städt. Kita Lichtenvoorder Levi und Philip

GS Budica Anna und Laurenz

OGS Budica Quinn und Luna

KiBe Greta und Jamie


Mit auf den Weg hat die neue Gruppe folgendes bekommen:

-gemeinsames KBZ Fest zum Thema „Zirkus“

-Querungshilfe Driescherstr

-Kontakt zu Vereinen in Büttgen

Nach der Einführung in die Aufgaben als Mitglied im Kinderparlament (hier konnten Laurenz und Quinn, die beide schon mal Mitglieder im Kinderparlament waren unterstützen), drehte sich zunächst alles rund um den Zirkus. Was gehört dazu, welche Ideen und Wünsche gibt es seitens der Kinder.

Auch das Kinderparlament übernimmt am Tag des großen Festes eine Aufgabe, hier gibt es einiges zu planen und vorzubereiten.

Auffallend ist, das die Schatzkiste nur noch sehr selten genutzt wird, die Kinderparlamentarier haben in ihren Einrichtungen nochmal erklären wofür die Schatzkiste ist und achten zukünftig darauf, diese regelmäßig mit den Leiterinnen der Einrichtung zu leeren.

In der ersten gemeinsamen Sitzung des Kinderparlaments mit Elternvertretern und Einrichtungsleiterinnen (dem KBZ Parlament) ging es nochmal um die sichere Querungshilfe an der Driescherstr., dieses Thema stammt noch aus dem

vergangenen Schuljahr. Die Kinder haben nochmal geprüft und nachgefragt, ob es hier Probleme gibt.Die Erwachsenen wollen sich an die Schulwegsicherungskommission wenden und nach Möglichkeiten fragen.

Nach Prüfung stellten die Kinder fest, dass eine Querung der Driescherstr. an der rot markierten Stelle vor der Pizzeria ohne Probleme möglich ist. Es stellte sich heraus, das nur sehr selten Kinder das Problem haben hier die Straße zu queren. Die meisten sind in Begleitung der Eltern, oft mit dem Auto oder sie sind bereits auf der Straßenseite die in die Fußgängerunterführung führt. Thema seitens der Kinder erledigt.



  

Bürgermeisterin zu Gast im Kinderparlament

Mit einer Videobotschaft haben Mitglieder des Kinderparlaments die Bürgermeisterin Frau Dr. Nienhaus in ihre Januar Sitzung eingeladen. Eigentlich wollten die Kinder die erste Frau der Stadt nur mal kennenlernen, aber in der gemeinsamen Sitzung mit den Erwachsenen (Parlament des Kinderbildungszentrums im Dezember 2016) waren dann schnell einige Themen zusammengekommen, die mit der Bürgermeisterin besprochen werden mussten.

Die Themen:

-Wegemarkierung zu den Einrichtungen des KBZ bzw. auch als Verbindung der Einrichtungen. Beispielhaft sind hier die alten Schulwegmarkierungen in Herzform zu nennen

-Querungshilfe/ Zebrastreifen Driescherstr./ Ecke Luisenstr

-Fußweg Berliner Platz/ neuer REWE Markt

Alle Themen wurden von Mitgliedern des Kinderparlaments gut vorbereitet, so dass unser Gremium in der Sitzung mit der Bürgermeisterin sprechfähig war.

4. Sitzung des Kinderparlaments

Freitag, 27.01.2017 in der OGS:

Gast Frau Dr. Nienhaus, Bürgermeisterin der Stadt Kaarst

Übrigens: Am Tag vor der Sitzung wurde in den Einrichtungen nochmal kurz über die Inhalte gesprochen. Der beruhigend gemeinte Hinweis einer Kollegin, die Kinder brauchen vor dem Treffen mit der Bürgermeisterin keine Angst zu haben, wurde von einem Kind folgendermaßen quittiert: „Ich hab keine Angst, ich hab vor überhaupt gar nichts Angst! Nicht mal vor….“

Nach den üblichen Formalitäten vor Beginn einer Sitzung (wer übernimmt die Sitzungsleitung? Wer ist Zeit- wer Regelwart? 
Sind alle anwesend?,kommt man schnell zu den Wünschen und Anregungen.

Wegemarkierung:

Es liegen ausdrucksvolle Fotos vor, mit denen Pia gut erklären kann, worum es geht. Früher gab es die Herzchen auf den Gehwegplatten, die sind jetzt aber kaum noch zu sehen. Die Idee ist, das Logo des KBZ als neue Markierung rund um die Einrichtungen des KBZ anzubringen. Erfreut war die Bürgermeisterin, dass sich die Kinder auch über die Finanzierung bereits Gedanken gemacht haben.Hier müssen allerdings nochmal Gespräche geführt werden. Zu dem Einwand von Frau Dr.

Nienhaus, dass es schwierig werden könnte, das vielfarbige Logo auf die Gehwegplatten zu übertragen, gab es sofort eine Idee:

Hannah schlägt vor, nur ein Männlein aus dem Logo zu verwenden und nur unmittelbar vor den Einrichtungen das ganze Logo abzubilden.

Auf die Frage von Frau Nienhaus, ob die Kinder auch aktiv an der Gestaltung dieser Wegmarkierung mithelfen würden, kam spontan ein Helferteam zusammen.

Fazit:

Die Bürgermeisterin klärt die Möglichkeiten, das KBZ Parlament spricht nochmal über die Finanzierung und man tauscht sich aus.

Zebrastreifen:

Hier ist Emilia gut vorbereitet. Die beiden Vertreter aus der kath. Kindertageseinrichtung berichten, dass sie den Weg oft gehen und daher wissen dass es gefährlich ist, die Straße zu überqueren. Frau Dr. Nienhaus schaut sich die Fotos an und weiß sofort, welche Stelle in Büttgen gemeint ist.

Sie erklärt, dass es innerhalb der STVO Regeln gibt, die erfüllt sein müssen, um einen Zebrastreifen erstellen zu können. Sie fragt, ob die Insel vor dem Altenheim bekannt sei? Die Kinder kennen alle die Insel, zum Teil überqueren sie auch hier die Straße. Das Problem bleibt aber an der gleichen Ecke bestehen, jetzt muss man die Luisenstraße queren, auch das ist aufgrund der nicht gut einzusehenden Kurve schwer.

Frau Dr. Nienhaus fragt nach, wie oft die Kinder diesen Weg gehen: Max und Emilila: „Eigentlich immer!“

Frau Dr. Nienhaus: „Wie oft ist denn immer- einmal in der Woche, am Tag…?“

Emilia: “Immer wenn wir zum Kinderparlament gehen- einmal im Monat“

Elif erklärt darauf hin, dass ja auch andere Kinder diesen Weg zur Schule oder zum Kindergarten nehmen.

Fazit:

Das Kinderparlament spricht und handelt nicht nur im eigenen Interesse, sie versuchen die Interessen und Anregungen aller Kinder zu vertreten.

Die Bürgermeisterin sagt zu, hier Möglichkeiten zu prüfen, ob es eine Hilfe geben kann, mit der die Kinder sicher über die Straße kommen.

Schulweg Berliner Platz/ REWE Markt

Durch den Bau des neuen REWE Marktes ist eine Irritation entstanden, wo denn für die Kinder ein sicherer Weg zur Schule/ Kindertageseinrichtung ist.

Laurenz hat sich hier selber auf den Weg gemacht und anhand von Fotos gezeigt, dass der Bürgersteig einseitig plötzlich endet.

Die Bürgermeisterin sieht sich die Bilder an und erklärt den Kindern, dass es sich bei den Flächen gegenüber dem REWE Markt um Privatbesitz handelt. Hier darf die Stadt keinen Bürgersteig bauen. Ah, logisch!

Sie fragt, warum die Kinder nicht den Weg entlang der Geschäfte nutzen? Dies machen einige Kinder und sie wissen auch, dass man von dort unmittelbar zu der Verkehrsinsel kommt, wo man sicher die Straße überqueren kann



Schnell ist man sich einig, dass dies eine gute Wegalternative ist. Übrigens ist dies auch der von der Stadt Kaarst als sicherer Schulweg benannte und veröffentlichte Weg.

Fazit: Das Kinderparlament wird Plakate erstellen, die diesen sicheren Weg zeigen, damit zukünftig alle Kinder und Eltern wissen, wo ein guter und sicherer Weg zur Kindertageseinrichtung und in die Schule ist.











Die Bürgermeisterin findet die Idee prima und bedankt sich für das 
Engagement der Kinder. Sie lädt die Kinder zu einem Gegenbesuch ins Rathaus ein. Sie bietet ihnen an, als Parlament den Sitzungssaal des Stadtrates zu nutzen. Anschließen könnte man gemeinsam auf den Turm des Rathauses gehen; von dort hat man eine tolle Sicht über die ganze Stadt.